I'm so happy I could shit rainbows

06Nov2018

 

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I'm so happy I could shit rainbows – über diesen Spruch bin ich in Sausalito/San Francisco gestolpert und finde ihn ganz passend für meinen aktuellen Gemütszustand! :-)

 

Momentan befinde ich mich außerdem in dem Zustand aus den gemischten Gefühlen „Huch es ist schon eine Woche um, vielleicht sollte ich mal ein Lebenszeichen von mir geben“ (daher heute „Home Office“ unter der Palme im Aloha Surf Hostel auf Maui) und „Ich bin doch erst eine Woche unterwegs und habe schon so viel gesehen!“.

 

Also, erstmal zurück auf Los:

 

Nach einem sehr angenehmen Flug in Lufthansas Premium Economy Class sind wir abends in San Francisco im HI Fishermans Wharf Hostel angekommen. Super schöne ruhige Lage zwischen Fishermans Wharf & Marina mitten im Grünen und mit Blick auf die Golden Gate Bridge.

 

Dem Jetlag sei Dank folgt nach einer frühen Nacht auch ein früher Start in den Tag mit einem Sunrise Walk zur Fishermans Wharf auf Kaffee & Bagel. Wir erkunden die Stadt per City Bus und zu Fuß und machen eine kleine geführte Tour durch die Haight Street vorbei an den ehemaligen Wohnsitzen von Jimi Hendrix, Janis Joplin & The Grateful Dead. Unser Guide Chris (schon passenderweise im Halloween Outfit) erzählt uns über den „Summer of Love“. Das älteste Wandbild dazu stammt von ihrer Oma, die damals mittendrin war. Es muss eine besondere Zeit gewesen sein. Man spürt den Hippie Vibe noch immer.

Abends sind wir tatsächlich zu kaputt, um uns ins Halloween Getümmel zu stürzen. Dafür wartet am nächsten Tag die weitere Erkundung der Stadt per Fahrrad auf uns.

 

Wir sind in San Francisco – natürlich müssen wir mit dem Radel über die Golden Gate Bridge fahren! Erstmal geht es zum Baker Beach mit wunderschönem Blick auf die Brücke. Es fällt einem schwer, sich hier wieder los zu reißen. Vor allem, weil auch noch der Berg auf dem Rückweg wartet (ich gebe zu, wir schieben das letzte Stück). Und dann geht’s auf die Brücke! Was für ein herrliches Gefühl und was für ein Ausblick! Ein lauer Sommerwind bläst einem um die Ohren – schön! Auf der anderen Seite geht’s nach Sausalito, einem kleinen Örtchen mit Fischerdorf Charakter. Hier wartet als Belohnung das ein oder andere kulinarische Highlight in Form von Tintenfisch, Eiscreme und Bier mit Aussicht auf San Francisco. Es könnte uns durchaus schlechter gehen! Zurück geht es mit der Fähre vorbei an Alcatraz und mit Blick auf die Golden Gate Bridge im Sonnenuntergang. Leichter Kitsch lässt grüßen -)

Nach 2 Tagen Stopover geht es dann morgens endlich nach Maui, Hawaii!! Wir fliegen mit Hawaiian Airlines und es kommt sofort „Aloha Feeling“ auf. Die Crew trägt Hawaii Hemden und Blumen im Haar (letzteres tragen wir selbstverständlich auch). Einem Flugbegleiter scheinen wir es besonders angetan zu haben, denn er gibt uns jedes Mal die dreifache Menge an Snacks. Mahalo.

 

Nach Ankunft auf Maui (die Ankunftshalle des Kahului Airport ist offen, eine laue Brise weht einem ins Gesicht und die Vögel zwitschern) übernehmen wir unseren Mietwagen, einen Jeep Wrangler, und fahren zum Aloha Surf Hostel in Paia. Dies ist definitiv eines der schönsten Hostels, in dem ich bisher war. Im Beach House Style eingerichtet, der Courtyard umrahmt von Palmen und Frangipani Bäumen, es gibt einen Whirlpool, super ausgestattete Küche mit Eiswürfelmaschine für die Cocktails und Pancakes zum Frühstück https://alohasurfhostel.com/the-hostel

P.S. Sandra M – falls du Elmo suchst, er ist auch hier

Wir lassen uns vorerst auf die „Polynesian Paralysis“ ein und heben den Arm nur noch, um den Mai Tai zum Mund zu führen.

 

Nach wie vor gejetlagt sind wir immer noch vor 6h wach und können schön früh in den Tag starten. Wir fahren an die Westküste nach Lahaina an einen fast leeren palmenumsäumten Strand mit klarem wohltemperiertem Wasser und erfrischen uns erstmal im Pazifik. Nach ca. 2 Std. packt uns die Entdeckerlust und wir umfahren den nordwestlichen „Knubbel“ von Maui. Die serpentinige Fahrt durch die Berge schenkt uns nach jeder Kurve einen neuen atemberaubenden Wow-Moment. Überall üppig grüne Hügel – ich bin schon jetzt im Jurassic Park Feeling, obwohl wir noch nicht auf Kauai sind. Ich bin nur am Staunen und es wäre sowieso egal, wieviele Fotos man machen würde – man könnte es weder festhalten noch wiedergeben. So viele Eindrücke! Am Ende dieses wunderschönen Tages sitzen wir mit einem selbstgemachten Maui Fruit Punch mit den leckersten Früchten & Aloha Brause im Hostel und sind sehr zufrieden.

Der Folgetag widmet sich der südlichen Westküste von Maui und den schönen Stränden Makena Big Beach, Little Beach (hier gibt es tatsächlich FKK Surfer! Danke an Michi für den Tipp ;-) ) und zu guter Letzt nach Ulua Beach WO WIR UNSERE ERSTE SCHILDKRÖTE SEHEN!!! Ganz plötzlich ist sie einfach da, neben uns im Wasser! Und sie ist riesig!! Bestimmt einen Meter groß. Wahnsinn! Wir sehen, wie sie durch die Wellen schwimmt, zwischendrin mal den Kopf oder die Flosse aus dem Wasser hebt. Wir sind entzückt! Ein Highlight jagt das nächste. Auch dieser ereignisreiche Tag muss mit einem Mai Tai zum Sundowner ausklingen.

Gestern (welcher Tag ist eigentlich?) sind wir die berühmte Road to Hana gefahren. Angeblich über 600 Haarnadelkurven, aber halb so wild haben wir wieder nach jeder Kurve einen neuen Wow-Moment! Es ist einfach alles so satt & üppig grün, die Vegetation ändert sich dauernd von Schirmakazien über Bambuswäldchen bis zum Regenwald – es ist einfach unfassbar schön & überwältigend! Auch hier kann weder Beschreibung noch Foto gerecht werden. Unterwegs halten wir u.a. am Black Sand Beach für eine kleine Wanderung. Die Farbkombination aus schwarzem Sand, türkisem Meer und grüner Vegetation ist atemberaubend. Auf dem Felsen angekommen platzen wir in ein scheinbar hochoffizielles Fotoshooting für Hawaiian Tourism. Es sind zig Fotografen. Extra Linsen-Abputzer, Handtuchhalter, Tshirt-Halter, Make Up Artists etc und die Stars – die hawaiianischen Barbie & Ken namens „Simon & Lisa“ mit ihren perfekten Körpern und ihren perlweißen Zähnen da. Die beiden sollen sich auf dem Felsen positionieren und auf die hochspritzende Gischt warten. Natürlich „most natural“. Wir folgen dem ganzen Geschehen mit Amüsement und geben noch einen unqualifizierten Kommentar zur Frage, ob Simon wohl lieber ein Shirt anziehen sollte („We don't want to see Simon with a shirt“) zum Besten, woraufhin die Shirt-Beauftragte beschließt, er solle doch „For Safety Reasons“ lieber ein Shirt anziehen (bevor die Deutschen Single Ladies wohlmöglich noch ins Foto Shooting platzen). Auch dieser erlebnisreiche Tag endet mit einem Mai Tai, Aloha.

Heute (ich weiß immer noch nicht so recht, welcher Tag eigentlich ist – ich komme langsam wieder in Backpacking Mode) sind wir um 6:30 an unseren local beach gegangen und haben 3 große Schildkröten gesehen. Während 2 davon zwischendrin mal genüßlich schmatzten und weiterschliefen, hat sich zumindest eine in Richtung Meer bewegt (das Video ist 5 Min. lang, mal sehen, ob ich es hochgeladen bekomme). Großartig! Zum Größenvergleich (und für die 'Single Ladies ;-) noch ein halbnackter Mann im Hintergrund). Und auch dieser Tag wird sicherlich mit einem Mai Tai oder Maui Fruit Punch sein Ende finden.

Das war es erstmal von mir! Da wir beide zur Zeit Adapterlos sind und ich mir nur einen im Hostel geliehen hab, weiß ich grad nicht, wann es den nächsten Bericht geben wird. Aber seid euch versichert – es geht mir blendend! :-)

Wir haben noch 3 Tage auf Maui und werden hoffentlich noch eine Sonnenaufgangswanderung im Haleakala Nationalpark machen bevor es nach Kauai geht. Dort erwartet uns dann unsere erste Couchsurfing Experience :-)

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I'm so happy I could shit rainbows – I came across this sentence in Sausalito/San Franciso and this describes my current state of mind very well :-)

 

It's been a week since I left the Land of Germans and first stop was San Francisco. Home of „The Summer of Love“ and the Golden Gate Bridge. We walked around the city to learn about The Summer of Love, passed by the former homes of Jimi Hendrix, Janis Joplin and the Grateful Dead. You can still feel the hippie vibe being alive.

 

Being in San Francisco it was mandatory for us to explore the city by bike and to ride the Golden Gate Bridge. First stop was at beautiful Baker Beach with an amazing view of the Golden Gate Bridge. We could have spent all day here. But we were also very excited about biking the bridge. And exciting it was indeed. With a warm summer breeze in your face I didn't know what was more exciting – biking the actual bridge or the beautiful views of San Francisco. Truly an amazing experience. On the other side the cozy town of Sausalito was waiting with a relaxing flair and amazing food. Sigh, Life is good! We went back to the city of San Francisco by ferry with views of Alcatraz and the Golden Gate Bridge with the sun setting just behind.

 

After 2 days in the city it was time to get into Island Vibe and Aloha Mood. Being on the plane of Hawaiian Airlines already got you into this feeling with Hawaiian Shirts, Flowers in the hair, Aloha Drinks and Hawaiian Crisps. And after 5 hours it finally happened – we arrived in Maui, Hawaii! After building up the excitement for 1,5 years the day had finally come – ALOHA!

 

We are staying in one of the most beautiful hostels I have ever stayed in, the Aloha Surf Hostel. The weather is perfect with abouth 28 degrees, we are surrounded by palm trees and my beloved Frangipanis, the pineapples taste absolutely delicious and so does our daily Mai Tai. Yes, we are getting a hint of „Polynesian Paralysis“, doing nothing other than raising your arm to get the Mai Tai to your mouth.

 

But of course we also want to explore this beautiful Island of Maui with our Jeep Wrangler. The coastline is absolutely amazing. So many scenic drives, not only the famous Road to Hana. Behind every corner is a new stunning scenery. Everything is just so lush and green – it leaves us amazed, no description or picture could ever be able to reflect this. Beautiful beaches with naked surfers (indeed!) and TURTLES!!! We meet the first one quite surprisingly as it suddenly was right next to us in the ocean. It was massive and it came so close! We could see it swim through the waves, popping out it's head or fin in between. Absolutely amazing! We saw more turtles at our local beach this morning at 6:30 am making their way to the water sloooowly.

 

Oh and we kinda crashed an official photo shot of Hawaiian Tourism. After a little hike at Black Sand Beach we saw loads of people on the cliffs. Photographers, People responsible to clean the lenses, to hold the towels, to hold the shirts, make up artists – and Hawaii's very own Barbie & Ken named Simon & Lisa. They were told to stand at the cliff and wait for the spray – most natural of course. At some point someone asked if Simon would be better off wearing a shirt. Sadly noone listened to our comment that we didn't want to see Simon with a shirt, instead the lady responsible for the shirt decided he'd better wear it „for safety reasons“. Safety reasons? So the German single Ladies didn't jump on him or what?

 

Anyway, I am slowly getting into backpacking mode and forgetting what day it actually is. We still got a few days left on Maui before we continue to Kauai. We've already seen so many amazing things and there will surely be more to come and more Mai Tais to end all these beautiful days with a sundowner. Aloha for now.